Daniele Ganser: Frieden ist die Basis von allem

 

von Ingo Hagel 

Der Clip trägt auf YouTube die Überschrift:

Teaser: Dr. Daniele Ganser: Frieden ist die Basis von allem

Ok, das kann man ja mal so als fromme Forderung in den Raum stellen. Aber die Menschen heute wissen nicht, wie unreal und unwirklich das alles ist, was sie sich so wünschen und formulieren. Denn man könnte ja genauso fragen: Was ist denn nun die Basis für Frieden?

Natürlich, so viele Menschen wollen Frieden. Aber die Menschen haben keine Ahnung, in welch intensivem Maße neue Kriege vorbereitet werden durch die Jahrzehnte bis heute, indem man die jungen Menschen an den Universitäten materialistisch verblödet.

Man muss sich nur einmal die diesbezüglichen Erfahrungen anhören von Professor Bernd Senf hinsichtlich der ganzen Hindernisse, die man ihm in den Weg gelegt hat an dieser gesalbten Universität, an der er über geldpolitische Dinge geforscht und gelehrt hat – bis hin zu der Ausgrenzung, die er von Verlagen erfuhr. 

 

 

Was erwartet man denn von einer solchen sogenannten „gebildeten“ Schicht, die aus diesen so agierenden Universitäten bis heute entlassen wird? Da liegt „die Basis“ für alles, für den Frieden, aber auch für das heutige Chaos, die Zerstörung und die Kriege. Die Leute denken nur nicht real und wirklichkeitsgemäß.

 

Fragt man nach dem Gegenmittel für diese Dinge, die sich immer weiter in der Welt vollziehen werden, 

so muss ich an etwas denken, das Rudolf Steiner im Jahre 1919 vorbrachte:

Wenn nicht durch diese von solchen Menschen zu handhabende Wissenschaft der Initiation befruchtet wird dasjenige, was wir Naturerkenntnis nennen, dasjenige namentlich, was wir Kunst nennen, so geht die Menschheit einem raschen Verfalle, einem furchtbaren Verfalle entgegen. Lassen Sie drei Jahrzehnte noch so gelehrt werden, wie an unseren Hochschulen gelehrt wird, lassen Sie noch durch dreißig Jahre so über soziale Angelegenheiten gedacht werden, wie heute gedacht wird, dann haben Sie nach diesen dreißig Jahren ein verwüstetes Europa. Sie können noch so viele Ideale auf diesem oder jenem Gebiete aufstellen, Sie können sich die Münder wund reden über Einzelforderungen, die aus dieser oder jener Menschengruppe hervorgehen, Sie können in dem Glauben reden, dass mit noch so eindringlichen Forderungen etwas getan werde für die Menschenzukunft – alles wird umsonst sein, wenn die Umwandlung nicht geschieht aus dem Fundamente der Menschenseelen heraus: aus dem Denken der Beziehung dieser Welt zur geistigen Welt. Wenn nicht da umgelernt wird, wenn nicht da umgedacht wird, dann kommt die moralische Sintflut über Europa! 

Mit seiner Warnung vor einem Europa, das nach 30 weiteren Jahren verwüstet sein würde, wenn an den Universitäten weiter so gelehrt werden würde, musste Rudolf Steiner leider recht behalten – im Jahre 1945 lag Europa in Trümmern. Ein „verwüstetes Europa“ war mit dem Zweiten Weltkrieg Realität geworden. Rudolf Steiner sah den Grund für diesen Zweiten Weltkrieg jedoch nicht vorrangig in irgendwelchen diplomatischen Verwicklungen, Intrigen und Missverständnissen, sondern in der falschen, das heißt materialistischen Art und Weise, in der die Menschen dachten.

Die Leute suchen bis heute die Ursachen für das Chaos, den Krieg und die Zerstörung natürlich in allem möglichen, man soll andere Parteien wählen, andere Politiker, andere Programme und was weiß ich noch, aber niemals wollen Sie die Ursachen sehen in der Art und Weise, wie bis heute – nicht nur wissenschaftlich, sondern auch sozial, politisch, wirtschaftlich, rechtlich, im geistigen Leben – gedacht wird. Und natürlich wird nicht nur gedacht, sondern das Gedachte wird an den Universitäten gelehrt und weiterverbreitet, von den Medien verbreitet und aufgenommen – und im Leben gelebt.

 

Man kann dafür so viele Beispiele nennen. 

Diese ganze Homepage hier und die Seite Zum Zeitgeschehen steckt voll von diesen Beispielen. Ich führe nur das folgende Beispiel hier noch einmal an, rein exemplarisch für den ganzen Rattenschwanz von Verdorbenheit, der sich daran anschließt und täglich immer länger wird:

Mögliche Aufhebung der amerikanischen Russland-Sanktionen durch Donald Trump?

Stellt die FAZ seitens des neuen US-Präsidenten in Aussicht. – Das geht aber doch gar nicht.

Kommen wir davon ausgehend noch einmal zu der Sache mit dem Frieden zurück, beziehungsweise zu dem unrealen und unwirklichen Postulat, dass der Frieden die Basis von allem sei.

 

Wo ist denn nun das Reale, das Wirkliche für eine Forderung nach diesem Frieden zu sehen? 

Nun, einfach darin, dass der Politik und den Politikern heute das Mandat für die Wirtschaft aus der Hand genommen werden muss. Lasst das Wirtschaftsleben unabhängig von dem Rechtsleben (Politik) bestimmen, mit wem es Handel treiben möchte. – Wo ist aus dem Volk heraus, aus den Unternehmern, den Handel Treibenden und so weiter und so fort der Widerstand und der Einspruch zu hören gegen diesen verderblichen Quark, den diese deutsche Politik verbreitet? Es ist kaum etwas zu vernehmen – eben aus den geschilderten Gründen.

Und solange Leute wie zum Beispiel Dr. Daniele Ganser, die an Hochschulen lehren, nicht auf diese Dinge kommen und sich nicht damit beschäftigen wollen, mögen sie im Einzelnen verdienstvoll noch so viele richtige Dinge vorbringen. Es wird alles an der Wirklichkeit vorbeigehen und die Friedenssehnsucht nicht erfüllen können. Erst wenn an den Hochschulen und von den unabhängigen Medien des Internets diese Angelegenheit einer Trennung von Wirtschaft, Politik und freiem Geistesleben propagiert wird (also Soziale Dreigliederung, mehr dazu zum Beispiel hier und hier und hier – sowie an vielen anderen Stellen hier auf Umkreis-Online), erst dann wird es eine reale, wirkliche, dauerhafte Chance für Frieden geben.

 

 

 

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Daniele Ganser: Frieden ist die Basis von allem wurde am 02.02.2017 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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