Interessante Studie

 

von Ingo Hagel 

 

Bertelsmann-Studie: Deutschland braucht mehr Lehrer

In Deutschland wird es laut einer neuen Studie im Jahr 2025 deutlich mehr Schüler geben als bisher gedacht. Die Bertelsmann-Stiftung warnt vor dramatischen Engpässen bei Lehrern und Schulgebäuden.

Tja, und woran mag das wohl liegen?

Die Bertelsmann-Stiftung weist dagegen darauf hin, dass wieder mehr Kinder geboren würden. 

Ha ha ha, ich frage mich, von wem bloß. Haben die deutschen Frauen die Pille plötzlich in die Tonne getreten, weil ungeschützter Sex mehr Spaß macht? Ach so ja, da steht es ja schon:

Zudem wanderten mehr junge Menschen ein. 

Na sowas, sie wandern einfach ein. Und „mehr“ ein. Aber:

„Mit diesem Schülerboom hat kaum jemand gerechnet“, erklärte Stiftungsvorstand Jörg Dräger. 

Dazu müsste man ja rechnen können. Und auf die „kaum jemand“ hat keiner gehört. Daher:

Prognosen oft nicht zuverlässig

Und:

Jetzt bestehe enormer Handlungsdruck, viele Bundesländer müssten komplett umdenken.

 

Ja, ja, ich will ja Keinem auf die Nerven fallen, aber das schreibe ich ja auch immer hier auf Umkreis-Online, 

dass man „komplett umdenken“ muss, dass man vor allen Dingen selber denken lernen muss und nicht immer diese dekadenten Politiker denken lässt (mehr zur Sozialen Dreigliederung zum Beispiel hier und hier und hier – sowie an vielen anderen Stellen auf Umkreis-Online).

Und auch die Nieten in Nadelstreifen aus der Industrie haben sich das ganz anders vorgestellt:

Als die Wirtschaft im Herbst 2015 jubelte, mit der Flüchtlingswelle würde die Facharbeiterlücke geschlossen, hat sie wohl selbst nicht daran geglaubt. 

Denn noch Monate später hatten die 30 deutschen Dax-Unternehmen gerade einmal erst rund 50 junge Flüchtlinge eingestellt.

Aber egal. Jetzt kommt es:

Für die Renovierung der Gebäude seien 34 Milliarden Euro nötig. Dafür werde man die Hilfe der Länder und des Bundes einfordern.  

 

Ich gehe doch mal schwerpunktmäßig davon aus, dass die Länder und der Bund sich das Geld von den schwer schuftenden Steuerzahlern wieder zurückholen werden 

Und da man hier in Bad Deutschburg so viel Verständnis für die neuen Facharbeiter und Quantenphysiker aus dem arabischen und afrikanischen Raum hat, denke ich, dass das schon klar geht mit der Steuererhöhung. Also: weniger Eis lecken, der tägliche Latte Macchiato beim Italiener um die Ecke ist gestrichen, einmal weniger in Urlaub fahren, ein neues Auto gibt es erst später und so weiter. Ja, ich weiß, Mutti Merkel hat gesagt, mit ihr gäbe es keine Steuererhöhung wegen der Wirtschaftsmigranten Flüchtlinge. Aber bald ist ja Muttiwahl. Und Mutti hat gesagt, der Wähler hätte kein Recht darauf, dass das, was vor der Bundestagswahl gesagt wird, danach tatsächlich dann auch gilt: 

 

 

 

Oh hoppala, da steht ja nicht nur die Renovierung der Schulgebäude für 34 Milliarden Euro an:

Nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung sind im Jahr fast 2.400 Grundschulen mehr nötig, wenn die Schulgröße gleich bleibe. Ähnliche Engpässe kämen dann später auf die weiterführenden Schulen zu.

Verflixt, an die Lehrer habe ich ja noch nicht gedacht. Also da wären zuerst die Grundschulen:

Wenn die Klassen nicht größer werden sollen, fehlen dort demnach im Jahr 2025 im Vergleich zu heute rund 24.000 Lehrkräfte. An weiterführenden Schulen würden 2030 sogar 27.000 zusätzliche Lehrer gebraucht.

Tja, da hat man in langen Jahren die Schulen verrotten lassen:

Die Schulen seien derzeit „nicht die Kathedralen, sondern die Baracken der Bildung“.

Also, das sagt nicht dieser hochemotionale Autor des Umkreis-Institutes, sondern Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Das ist also schon mal was wert. Ist doch interessant, was plötzlich alles möglich wird, wenn die halbe Welt meint, sie müsste ihre Babys plötzlich in Deutschland bekommen.

 

 

 

 

 

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Interessante Studie wurde am 12.07.2017 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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