Putin hat keine Angst vor seiner Ermordung

 

von Ingo Hagel 

 

Vor einigen Jahren las ich einmal, dass es zwischen den Staaten dieser Welt – und vor allen Dingen den USA und den anderen Staaten dieser Welt – ein ungeschriebenes Gesetz gäbe, niemals das Staatsoberhaupt eines anderen Staates, so verfeindet man mit diesem auch sei, umzubringen. Nun kann man ja lange darüber spekulieren, ob es dieses ungeschriebene Gesetz überhaupt jemals gegeben hat – beziehungsweise ob sich die USA daran gehalten haben. So viele politische Ereignisse in der letzten Zeit legen nahe, dass dieses Gesetz –  so es dieses jemals gab – längst außer Kraft gesetzt wurde.

Herbert E. Meyer, der dem damaligen CIA-Direktor in einem bestimmten Zeitintervall der Regierung von Ronald Reagan als Assistent diente, hat einen Bericht verfasst, der zu einer Eliminierung von Russlands Staatspräsident Putin aufruft. 

„Und falls wir ihn mit den Füßen voran und einer Kugel in seinem Hinterkopf aus dem Kreml heraus schaffen müssen, so wäre dies für uns eine tragbare Angelegenheit“, wie es heißt.

Man darf ja getrost und wohlbegründet davon ausgehen, dass der oben angeführte Mr. Meyer als suboffizieller Laberschnorchel nur das absondert, was ein großer Teil der amerikanischen Administration mehr oder weniger insgeheim über Putin denkt – und gerne durchsetzen würde. Auf den Hass dieser Leute auf Putin hat Webster Tarpley immer wieder hingewiesen.

 

Zu diesem Thema seiner Ermordung wurde Russlands Präsident Putin bereits vor Jahren einmal befragt.

Und es ist sehr interessant, was er dazu sagte. Ich übersetzte einfach mal die englische Übersetzung in den Untertiteln: 

 

 

 

Putin (ab 0:05): Für Menschen, die sich in Positionen wie meiner befinden, ist das einfach etwas, mit dem sie zu leben haben. Diese Gedanken können einen nicht ablenken von seiner Arbeit. Sie haben mich nicht in der Vergangenheit abgelenkt, und sie werden es niemals tun. Wissen Sie, ich lebe mit dieser Möglichkeit seit dem Jahre 1999! Es ist immer anwesend – also was soll’s! Hören Sie: Wenn ich in Angst leben würde, dann gäbe es keinen Sinn mehr im Leben. Es wäre unmöglich zu leben. Lasst doch  stattdessen besser sie sich vor uns fürchten!

 

Mich erinnerten Putins Anmerkungen zu seiner Lebenseinstellung an etwas, das Goethe einmal sagte:

«Unser ganzes Kunststück besteht darin, dass wir unsere Existenz aufgeben, um zu existieren.»

Rudolf Steiner führte dieses Zitat in einer sehr bemerkenswerten Auseinandersetzung zur Pessimismusfrage in Eduard von Hartmanns Philosophie aus – die natürlich auch den Pessimismus und den fehlenden Idealismus sowie die daraus resultierende mangelnde Opferkraft von so vielen Menschen (nicht nur) in führenden und einflussreichen Stellungen in unserer heutigen Gesellschaft beleuchtet. Das Glück kann eben „nur im Schaffen, in rastloser Tätigkeit“ gesucht werden.

 

Putin der Goetheanist!? 

Da ist etwas Wahres dran. Auch Putin hat seine Existenz aufgegeben. Er sagt ja nicht, es wird nicht passieren, dass er umgebracht wird. Er weiß sehr wohl, dass das passieren kann. Aber es kümmert ihn nicht. Er denkt nicht daran. Er denkt an seine idealen Aufgaben, an seine Ideen, die er in Russland und für Russland zu erfüllen hat.

Haufenweise lassen sich Politiker mit Blick auf das kurze Glück eines diesseitigen materialistischen Lebens bestechen.

Siehe dazu auch hier:

Und es ist ja auch dieser ehemalige stellvertretende US-Finanzminister Paul Craig Roberts, der von seinem Doktorvater,

„der später eine hohe Position im Pentagon einnahm“

berichtete, wie es denn Washington immer gelinge, die Europäer dazu zu bringen, das zu tun, was es von ihnen verlange:

»Geld, wir geben ihnen Geld.« »Auslandshilfe?«, fragte ich nach. »Nein, wir geben den führenden europäischen Politikern ganze Koffer voll Geld. Sie sind käuflich, wir kaufen sie. Sie berichten uns.«

Dagegen wirft Putin sein Leben für das Wohl und die Zukunft Russlands in die Waagschale. Es ist ihm gelungen, Russland dem verheerenden und ausbeuterischen Einfluss der anglo-amerikanischen Kapitalisten zu entziehen (Deutschland und Europa befinden sich dagegen immer noch unter diesem Einfluss). Und wie wurde doch gerade eben (auch wieder) Paul Craig Roberts, ehemaliger Unterstaatssekretär in der Regierung Reagan, zitiert:

Urheber des blutigen Krieges in Syrien seien die USA, und wenn es denn noch gelingen sollte, einen sich abzeichnenden Weltenbrand zu verhindern, 

sei das allein ein Verdienst Russlands und der VR China, nicht der USA…

Warum hat Deutschland nicht solche Staatssekretäre, Minister und Kanzler? Stattdessen fordert Außenminister Frank-Walter Steinmeier für Syrien eine Flugverbotszone. Ja, ja, so hat es mit Libyen auch begonnen ….

Ich wünsche Präsident Putin ein langes Leben und weiterhin ein furchtbares Wirken.

Update:

Siehe dazu auch hier:
In einem Bericht eines englischen Fernsehsenders wurde dargestellt, dass Putin zu einem Treffen mit Cameron nach London reiste, und aus der wohlbegründeten Sorge vor einer Vergiftung sämtliche Lebensmittel, selbst das Wasser, aus Russland mitbrachte (bei 12:30):

Ein britischer Geheimdienst-Journalist berichtete, dass Putin nach London ging und sein eigenes Essen aus Russland mitbrachte. Er verzehrte nichts aus Großbritannien, nicht einmal Wasser, das er ebenfalls aus Russland mitbrachte, aus Sorge, vergiftet zu werden.

 

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Putin hat keine Angst vor seiner Ermordung wurde am 22.09.2016 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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