„We are in trouble“

 

von Ingo Hagel 

 

„We are in trouble“, lautet die Zusammenfassung von Ian Bremmer, Chef des Politikberatungsunternehmen Eurasia Group, der diesjährigen Münchener Sicherheitskonferenz. 

Keiner der vielfältigen Konflikte der letzten Jahre sei gelöst worden, nunmehr drohten sie zu eskalieren, und die Politik hat keine adäquaten Werkzeugen, damit umzugehen.

Was „Chefs von Politikberatungsunternehmen“ auf „Sicherheitskonferenzen“ so alles von sich geben. Aber solange „die Politik“, die da abläuft und von den Menschen geglaubt wird, und so lange von „der Politik“ –

die sowohl von den Politikern als auch von den Wählern, die das alles mitmachen – und nicht mehr vermögen, als dem niedergehenden Parteiensystem inklusive seiner niedergehenden Parteien nachjammern – nur streng einheitsstaatlich gedacht wird und deshalb immer weiter die unmögliche Forderung gestellt wird, „die Politik“ solle die „vielfältigen Konflikte der letzten Jahre“ lösen –

so lange wird „die Politik“ in der Tat „keine adäquaten Werkzeuge“ haben, um diese Konflikte zu lösen. Die Probleme werden den Leuten also so lange über den Kopf wachsen und immer weiter und immer stärker über sie hereinbrechen, bis diese aus diesen Wahrnehmungen heraus – weil sie es aus dem Denken heraus nicht geht – begriffen haben werden, dass nicht in der einheitsstaatlichen Politik die Lösung liegt, sondern in einer Dreigliederung des sozialen Organismus (mehr dazu zum Beispiel hier und hier und hier – sowie an vielen anderen Stellen auf Umkreis-Online).

Als eine der sechs Hauptgefahren für den Weltfrieden, welche auf der Sicherheitskonferenz benannt wurden, ist die Erosion der Institutionen in den westlichen Ländern, also Regierungen, Parteien, Gerichte, Medien und Finanzinstitutionen. Dass wir tatsächlich auf der Schnellspur zu einem echten Staatsversagen sind, wird sehr anschaulich in einem Beitrag auf der Achse des Guten beschrieben.

Und hier auf Umkreis-Online wurde immer wieder beschrieben, das Geldangelegenheiten in das Wirtschaftsleben gehören und nicht in die Politik, dass „Medien“ mit einem wirklich freien Geisteslebens zu tun haben und nicht mit einem solchen unfreien Ungeistesleben, das sich mit der Wirtschaft und der Politik verbündet hat, und dass die Politik (das Rechtsleben) nur etwas zu tun haben darf mit den Rechtsverhältnissen der Menschen untereinander und nicht mit irgendwelchen Eingriffen in das Wirtschaftsleben oder in das geistige Leben der Menschen (mehr zur Sozialen Dreigliederung zum Beispiel hier und hier und hier – sowie an vielen anderen Stellen auf Umkreis-Online).

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„We are in trouble“ wurde am 22.02.2018 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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