Gestürzte Büsten und Denkmäler

 

von Ingo Hagel 

 

Demonstranten in New Orleans haben am Samstag die Büste des früheren Sklavenbesitzers John McDonogh abgerissen. Die Überreste warfen sie in den Mississippi. 

Die Zerstörung ist Teil einer landesweiten Bewegung, Denkmäler der Konföderation oder mit Verbindungen zur Sklaverei zu entfernen.

 

 

 

Nun könnte man sich natürlich fragen, wie es denn sein kann, dass in dieser heutigen sogenannten „modernen“ und „freien“ Zeit überhaupt noch Denkmäler an frühere Sklavenbesitzer auf irgendwelchen Podesten herumstehen können. Aber die Geschichte geht ja weiter:

 

In Boston köpften „unbekannte Täter“ in einem Park der US-amerikanischen Stadt Boston 

eine Statue von Christoph Kolumbus. Mann, ihr seid sowas von toll! Aber so geht das natürlich, wenn man früher im Geschichtsunterricht gepennt oder Pornohefte gelesen hat. Und ansonsten ist das natürlich –

ungeachtet all des verbrämenden und beschönigenden Polit-Geschwurbels mit Blick auf irgendwelchen “Rassismus” – der natürlich immer zu verurteilen ist –

eine Straftat, weil Sachbeschädigung und Zerstörung von öffentlichem Eigentum.

 

In Großbritannien verwüsten Demonstranten ein Denkmal von Winston Churchill

weil Rassist (bei 1:00). Nun ja, der Mann hat schon noch einiges mehr auf dem Kerbholz, aber dafür seid ihr verpeilten Legastheniker natürlich viel kurzsichtig, um das herauszubekommen.

 

 

 

Andere versuchten gleich die ganze britische Fahne auf dem Ehrengrabmal abzufackeln.

Siehe hier Nigel Farage bei 0:30 –

aber bitte nicht nur bei 0:30, auch wenn Omi und Opi, die als Bildung nur die Tages-Leichen-Schau konsumieren, gleich wieder kreischen, der Mann sei doch ein Rechtsradikaler und hätte den Brexit verschuldet –

was in Einem natürlich mal mal wieder düstere Ahnungen hochsteigen lässt, wohin diese ganze verbockte Chose in „good old Europe“ läuft.

Nigel Farage bei 1:30:

Diese Black Lives Matter-Bewegung ist eine gefährliche, marxistische Organisation, die ganz scharf auf Anarchie ist, und wir müssen aufwachen, ein paar Fakten in unsere Köpfe zu bekommen.

Und bei 4:35:

Diese Gruppe will uns ganz grundsätzlich in eine marxistische Gesellschaft verwandeln, die große Teile ihrer Geschichte auslöscht, und die noch nichtmals mehr eine Polizei hat. 

 

 

 

Aber man kann die ganze Sache ja auch dahingehend symptomatisch auffassen, 

dass wir überhaupt in einer Zeit leben, die –

auf allen möglichen Gebieten und in einem weitesten Sinne –

uralten sozialen und geistigen Ballast mit sich herumträgt, der eigentlich längst auf eine angenehme, weil Erkenntnis schaffende, gesunde und einsichtige Art hätte korrigiert, kommentiert, berichtigt oder gegebenenfalls hätte entsorgt werden müssen, und der nun durch unangenehme weil hirnlose Revolutionen gewaltsam hinweggeräumt wird –

und der, so wie es aussieht, kaum durch etwas Besseres ersetzt werden wird.

 

Ich meine das in einem ganz umfassenden gesellschaftlichen und sozialen Sinn. 

Das Umstürzen der Büsten von irgendwelchen früheren Sklavenbesitzern oder Leuten, die irgendwelche Demonstranten und Aktivisten –

die zwar „etwas bewegen“ wollen, aber für fruchtbarere Impulse geistig zu schwach sind – es hat ihn ja auch Keiner etwas Anderes und Fruchtbareres beigebracht –

plötzlich für „rassistisch“ halten, muss doch symptomatisch gesehen werden für den gesamten Zustand dieser heutigen Zeit. Da werden wohl noch viele andere „Sklavenbesitzer“ umgestürzt werden, wenn das so weitergeht – aber durch etwas Besseres wird es nicht ersetzt werden. Auch das ist erkennbar.

 

Das johlende und gewaltsame Umstoßen von etwas nicht mehr Gewünschtem und als nicht mehr zeitgemäß Erachtetem 

hätte ja auch durch den friedlichen, geistvollen Konsens einer sozialen Gemeinschaft geschehen können, die erkannt hat, dass bestimmte Dinge, die als unfrei empfunden werden in der heutigen Zeit, durch etwas Freies setzt werden. Wozu natürlich auch – nur zum Beispiel – die Herauslösung des geistigen Lebens, also auch Schule, Ausbildungsstätten, Universitäten und so weiter Forschung und Lehre und so weiter aus der Herrschaft des Staates und Staat gehört. –

Mehr zur Sozialen Dreigliederung siehe hier auf Umkreis-Online diese Suchhilfe. –

Auch Lieschen Müller und Theo Torfrock hier in Bad Deutschburg 

sind natürlich angesichts eines solchen Ansinnens beleidigt, weil sie im Wahrnehmen der Gedanken der Sozialen Dreigliederung –

so sie denn überhaupt in ihrem Leben irgendwann mal darauf stoßen sollten, weil das ja von allen Stellen, die sich damit aus ihrem Schicksal heraus eigentlich beschäftigen sollten, entweder totgeschwiegen oder mit Hasskommentaren begleitet wird –

feststellen müssen, dass sie mit ihrem beschränkten geistigen Instrumentarium vielleicht gerade eben noch einen Grill anzünden beziehungsweise Bierfässer in den Bürgerpark oder umgestürzte Denkmäler durch die Straßen rollen können, aber ansonsten nichts Positives in Deutschland bewegen können. Diese Haltung haben sie allerdings gemeinsam mit dem System, gegen das sie zu kämpfen vorgeben.

 

 

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Gestürzte Büsten und Denkmäler wurde am 14.06.2020 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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