Merkel zitiert Lenin

 

von Ingo Hagel 

 

Merkel outet sich als Kommunistin: Bundeskanzlerin lobt Lenin bei einer Preisverleihung 

Zu einer Gala der American Academy wurde Kanzlerin Merkel der Henry Kissinger Preis verliehen. “Den Preis gibt es für herausragende Verdienste in den transatlantischen Beziehungen” (bei 1:40). In ihrer Rede dazu zitierte sie Lenin (bei 2:30):

Ich habe schon in der DDR von Lenin gelernt: zwei Schritte vorwärts, einen zurück. Wenn es gut läuft. Es kann auch mal umgekehrt sein.

 

 

Und so weiter und so fort. – Zitieren wir das nicht auch manchmal? Aber das ist eben der Unterschied. Wenn der Eine etwas sagt in seiner Naivität –

und weil er vielleicht glaubt, dieser Spruch wäre Teil des deutschen Sprachschatzes und stünde vielleicht irgendwo in Goethes Faust –

beziehungsweise wenn die Andere etwas sagt –

die eine Dankesrede hält vor bestimmten hochgestellten Leuten der American Academy –

dann ist es nicht Dasselbe. – Egal, die transatlantischen geistlosen Bolschewiken drüben auf der anderen Seite des Teiches wird es freuen.

 

Und die Deutschen müssen aufwachen, sonst werden sie immer weiter gnadenlos über den Tisch gezogen. 

Dieses Aufwachen ist ganz schwer, da die Deutschen selber in der Mehrzahl heimliche Bolschewiken sind. –

Das heißt, dass sie den Geist ablehnen, nichts mit ihm anfangen können, ihn nicht in sich regsam machen können, kein Gespür dafür haben – also zum Beispiel auch nicht für ein freies Geistesleben innerhalb eines dreigegliederten sozialen Organismus – siehe dazu auch diese Suchhilfe zu den verschiedenen Rubriken hier auf Umkreis-Online. –

Und auf der anderen Seite sind die Deutschen ein apolitisches Volk, stramme – fast möchte man sagen – Monarchisten, oder Kanzleristen, die von ihrem zentralistischen Einheitsstaat nicht wegkommen, gar keinen Sinn für etwas Anderes haben, und immer von irgend Jemanden, den sie für einen starken Führer halten, beherrscht sein wollen.

Rudolf Steiner dazu: Ich habe vor einigen Jahren gesagt: Der Engländer ist etwas; der Deutsche kann nur etwas werden. Daher ist es so schwierig mit der deutschen Kultur, daher ragen in der deutschen und in der österreichisch-deutschen Kultur immer nur einzelne Individualitäten heraus, die sich in die Hand genommen haben, während die breite Masse beherrscht sein will, sich gar nicht mit den Gedanken befassen will, die bei der britisch sprechenden Bevölkerung in die Instinkte gelegt sind.

Beide Tendenzen belegt auch –

mal wieder und neben vielem Anderen –

diese Umfrage:

Forsa: Merkel beliebt wie nie

… Mit einem Abstand von 9 Punkten folgt Grünen-Chef Robert Habeck auf dem zweiten Platz mit 50 Punkten. 

 

Dabei stehen die Zeichen der Zeit immer drängender da und müssen in der rechten Weise verstanden werden. 

Nur ein Beispiel von so vielen – und von gerade eben:

Bauern gegen Handel: Ministerin Klöckner will Gesetz für faire Handelsbedingungen

 

 

Selbstverständlich steht seit so vielen Jahrzehnten eine Debatte über gerechte Preise an –

und nicht nur das, sondern auch über gerechte Löhne, auch wenn diese innerhalb der sozialen Dreigliederung nicht so genannt werden können, weil es die alte Entlohnung des kapitalistischen Unternehmers nicht mehr geben wird –

siehe dazu auch die entsprechenden Rubriken zum Teilungsvertrag in dieser bereits erwähnten Suchhilfe zur Sozialen Dreigliederung –

Diese Debatte wird aber nur fruchtbar und sinnvoll geführt werden können in einem sozialen System, in dem das Wirtschaftsleben von der Politik getrennt sein wird –

und in dem es selbstverständlich zuallererst und zuvorderst ein freies Geistesleben geben muss.

Jetzt werden die sozialen Verhältnisse so derart schwierig und so auffällig, dass diese Debatte geführt wird, aber unglücklicherweise immer weiter nur innerhalb des zentralistischen Einheitsstaates – was nichts anderes als krank ist, weil dieses System eben nur immer weiter in einen sozialistisch, zentralistisch, bolschewistisch geführten geistlosen Zentral- und Zwangsstaat abgleiten wird. Aber die Leute, die zum Beispiel obige Meldung und die obige Ansage von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner lesen –

so sie denn überhaupt irgendwelche politischen Ereignisse lesen und wahrnehmen außerhalb ihrer Propagandamedien –

sind dann auch noch beeindruckt und denken sich:

Boah, ey, die tun was!

 

Die Subventionierung von Lebensmitteln und Wirtschaftsunternehmen aus dem Rechtsleben (Politik) heraus muss aufhören. 

Das führt zu völlig verlogenen und verzerrten Wahrnehmung und daher immer kränkeren Verhältnissen. Das muss, wenn man es angehen will, natürlich nicht abrupt geschehen, sondern kann langsam und allmählich beendet werden, so dass sich die einzelnen Teilnehmer des Wirtschaftslebens darauf einrichten können. Das Wirtschaftsleben muss in sich selber im Zusammenhang mit den beiden anderen Gliedern dieses Wirtschaftslebens –

also nicht nur der Produktion, sondern auch dem Handel und den Konsumenten – Letzteres wird immer wieder vergessen –

bestimmen können, was und wieviel und zu welchem Preis sinnvoll produziert werden kann.

 

Das einzige Einzige, was aber niemals auf dem Boden des Wirtschaftslebens, 

sondern immer nur auf dem Boden des Rechtslebens (Politik) diskutiert und entschieden werden darf, ist die sogenannte Lohnfrage, denn:

Arbeit darf keine Ware mehr sein –

Arbeit ist ein Menschenrecht. Sie darf niemals wie eine Ware behandelt und bezahlt werden. Fragen der Entlohnung –

beziehungsweise innerhalb der Sozialen Dreigliederung einer Verteilung des von allen Mitarbeitern gemeinsam in einem Unternehmen Erwirtschafteten –

müssen daher immer innerhalb und auf dem Boden des Rechtslebens behandelt werden.

 

 

 

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Merkel zitiert Lenin wurde am 06.02.2020 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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