Präsident Putin über seine Beziehung zu Deutschland

 

von Ingo Hagel

 

Alles Schall und Rauch schrieb:

Präsident Putin hat für ein russisches Magazin über die Erfahrungen seiner Familie im Zweiten Weltkrieg gesprochen.

Putins Vater hat bleibende Kriegsschäden davongetragen und fünf seiner sechs Brüder starben im Krieg.

„Mein Vater hatte sechs Brüder, fünf von ihnen starben“, 

erzählte Putin in dem Magazinartikel.

„Es war eine Katastrophe für meine Familie.“

Auch seine Mutter habe den Grossteil ihrer Verwandten verloren. Beeindruckt habe Putin vor allem das Verhältnis seiner Familie zu den Deutschen, den einstigen Kriegsgegnern, empfunden.

„Trotz all der Trauer, des Leids und der Tragik hassten sie den Feind nicht“, sagte Putin. „Für mich war das schwer zu verstehen. Ehrlich gesagt, verstehe ich es immer noch nicht.“

Vor allem seine Mutter sei eine mitfühlende Frau gewesen, die immer sagte:

„Wie kann man diese Soldaten hassen? Es sind einfache Leute, die genauso in diesem Krieg starben.“

Es sind bedeutende Worte, die hier zitiert wurden, die viel von dem (auch zukünftigen) Wesen des russischen Volkes aussagen. Aber dann meinten diese dummen Politiker Deutschlands, Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängen zu müssen:

Die dumme deutsche Politik will einen Wirtschaftskrieg gegen Russland – Und die dumme deutsche Wirtschaft macht mit – Zum überholten Primat der Politik

und hier:

Britischer Russland-Forscher attestiert EU-Politik in der Ukraine: „Dummheit im großen Stil“

Wie peinlich muss es eigentlich für den heuchlerischen deutschen Aussenminister Frank Walter Steinmeier gewesen sein, der jetzt am Donnerstag eine Rede in Wolgograd (Stalingrad) anlässlich des Konzerts „Musik für eine Welt gegen Krieg“ hielt. Denn wie sagte bereits Gerald Celente im November 2014 (bei 5:40: „Wirtschaftssanktionen sind eine Kriegshandlung.“

Wir hörten vor ein paar Tagen von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die Sanktionen gegen Russland sollten verschärft werden. – Sanktionen sind jedoch eine Kriegshandlung (act of war).

Heute haben wir einen bedeutenden russischen Präsidenten Putin, der – ganz im Gegensatz zu Amerikas Obama, der nur mit Teleprompter redet – vier Stunden lang auf die Fragen seines Volkes antwortet. Heute haben wir einen russischen Präsidenten Putin, der auf Deutsch im Bundestag redete

 

 

und seine Liebe zu Deutschland in einer deutschen Zeitung offen aussprach:

Ich liebe Deutschland und mache keinen Hehl daraus. Ich spreche immer schlechter Deutsch, aber ich mag die deutsche Sprache. Ich liebe die deutsche Kultur. Sie nimmt einen ungeheuren Platz in der Zivilisation der Menschheit ein. Russland war immer durch enge Bande mit Deutschland verbunden. Katharina die Große, nach meiner tiefen Überzeugung eines der erfolgreichsten Oberhäupter Russlands, war eine Deutsche.

Aber diesen Mann und dieses Russland, das in positivster Weise die Beziehungen zum Westen und zu Deutschland gesucht hat, bereitet sich nun wohl auf eine lange Trennung von dem Westen vor, wie Thierry Meyssan schreibt, und zwar nicht freiwillig, sondern weil eine dekadente Politikerkaste ihn und dieses Land dorthin getrieben hat. Siehe dazu auch hier:

Putins Botschaft an die westliche Elite: Die Zeit der Spielchen ist vorbei

Die meisten Menschen in der westlichen Welt haben vermutlich von der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Waldai-Konferenz in Sotschi vor wenigen Tagen nichts mitbekommen, und leider dürfte es sich auch als zutreffend erweisen, dass diejenigen, die von der Rede gehört haben, keine Gelegenheit hatten, sie zu lesen, sodass ihnen ihre Bedeutung entgangen ist. Die westlichen Medien gaben ihr Bestes, diese Rede entweder ganz zu ignorieren oder ihre Bedeutung zu verdrehen.   …..    Der russische Blogger Chipstone fasst die wesentlichen Punkte der Rede Putins folgendermaßen zusammen: …..

 

 

 

 

 


Präsident Putin über seine Beziehung zu Deutschland wurde am 08.05.2015 unter Politik, Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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