Professor Hockertz beklagt angesichts der „Corona-Krise“ eigentlich das Fehlen eines freien Geisteslebens

 

von Ingo Hagel 

 

Bei 9:10 fragte die Moderatorin dieses Interviews Professor Hockertz –

siehe zu ihm auch diesen Artikel hier auf Umkreis-Online –

warum, wenn wir doch mit Corona kein größeres Problem haben als mit bei einer ganz normalen Grippewelle,

warum steht denn dann die ganze Welt gerade still? Und warum sagen nicht mehr Wissenschaftler und Mediziner, das, was hier passiert, geht definitiv zu weit?

 

 

Professor Hockertz:

Also qui bono. Die Frage habe ich mir natürlich gestellt. Aber ich dachte, ich werde mich daran nicht beteiligen, warum die Politik und auch die politiknahen Wissenschaftler aus den Instituten sich so benehmen, wie sie das zur Zeit tun. Warum so wenig andere Wissenschaftler, wie zum Beispiel Herr Dr. Wodarg oder auch ich jetzt sich öffentlich äußern, kann ich auch nur vermuten. Natürlich ist es zur Zeit Mainstream, die Apokalypse zu predigen. Junge Wissenschaftler tun gut daran, sich in dieser Situation nicht zu äußern, weil sie damit ihre Karriere gefährden. Das ist unser Wissenschaftssystem, und auch das System in der Medizin, welches sehr hierarchisch ist, und wo man sehr vorsichtig sein sollte, eine andere Meinung zu äußern. Viele Wissenschaftler in den Universitäten bangen möglicherweise auch um Forschungsmittel, wenn Sie jetzt nicht das Lied singen, was ganz laut draußen gesungen wird.

Die Moderatoren fragte (bei 10:15):

Was wünschen Sie sich von anderen Kollegen, von anderen Wissenschaftlern?

Professor Hockertz:

Ich wünsche mir, was sie mir in persönlichen Gesprächen, in meinen Netzwerken immer wieder sagen: Das ist völlig übertrieben, was hier abläuft, wir können es nicht nachvollziehen, denn wir bauen damit viel größere Kollateralschäden auf, als dass wir damit die Bevölkerung schützen können. Ich höre das aus meinem Netzwerk immer wieder. Ich höre nie, dass irgend jemand sagt: Das ist alles so in Ordnung, wie es hier läuft. – Ich habe bisher keine andere Meinung gehört …  und immer wieder höre: die Maßnahmen … Gehen deutlich zu weit Und haben nichts mehr mit einer vernünftigen Risikobewertung zu tun. Wir haben keine freie Versammlungsmöglichkeit mehr. Wir dürfen uns nicht mehr frei bewegen. Wir setzen das Grundgesetz außer Kraft mit einem untergeordneten Gesetz, dem Infektionsschutzgesetz. …

Unter der Vormundschaft und geistigen Knüppelherrschaft des alten, völlig überkommenen und antiquierten Einheitsstaates –

siehe dazu auch hier auf Umkreis-Online –

vegetierte die staatseigene Wissenschaft Jahrhunderte lang so vor sich hin. Das ging bis jetzt offenbar ganz gut, aber jetzt spritzt mit der „Coronakrise“ –

die ja keine ist, sondern von den Regierenden und den anderen Ausgeburten eines unfreien Geisteslebens, den Medien, zu einer solchen gemacht wird – daher schreibe ich diese „Coronakrise“ genau so in Anführungszeichen – wie auch immer die sogenannten „Eliten“, die Volk, Wirtschaft, Rechtsleben und dem sogenannten Geistesleben, dessen Leben – beziehungsweise Sterben – wir genießen dürfen, vorstehen –

die Gülle der „Kollateralschäden“ (Zitat Professor Hockertz) einer unfreien Wissenschaft an die Decke. Professor Hockertz beschreibt sehr treffend dieses Wissenschaftssystem:

Junge Wissenschaftler tun gut daran, sich in dieser Situation nicht zu äußern, weil sie damit ihre Karriere gefährden.

 

Und Professor Hockertz sagte, dass man in diesem Wissenschaftssystem –

also in unserem vielgepriesenen Westliche-Werte-Wissenschaftsystem – sage ich –

sehr vorsichtig sein sollte, eine andere Meinung zu äußern.

Vermutlich, weil in diesem System,

welches sehr hierarchisch ist,

ganz oben in der Hierarchie also lauter Professoren sitzen sowie „politiknahe Wissenschaftler aus den Instituten“ (Zitat Professor Hockertz) –

kann man überhaupt Wissenschaftler sein, wenn man in „den Instituten“ nicht mehr der Wissenschaft, also der Wahrheit nahesteht, sondern der Politik? –

die – wie die Politiker – eben nicht der Wahrheit verpflichtet sind, sondern offenbar dem störungsfreien Entgegengehen und Genießen ihrer Pension.

Viele Wissenschaftler in den Universitäten bangen möglicherweise auch um Forschungsmittel, …

Aber inmitten dieses bundesdeutschen „Forschungs- und Wahrheitsparadieses“ wünscht er sich dann:

Ich wünsche mir, was sie (also die Wissenschaftskollegen von Professor Hockertz) mir in persönlichen Gesprächen, in meinen Netzwerken immer wieder sagen: Das ist völlig übertrieben, was hier abläuft, wir können es nicht nachvollziehen, …

Und eigentlich fordert Professor Hockertz damit, dass seine Wissenschaftskollegen gegen dieses unfreie geistige Wissenschaftssystem aufstehen. Dass sie dagegen protestieren und – die Wahrheit sagen. Dass sie also die geistige Eigenständigkeit und Freiheit ihrer Wissenschaft gegen den Druck und die Herrschaft der sie bezahlenden Politik demonstrieren. Das wird natürlich Opfer kosten. Aber ohne diese wird der ganze Schlamassel, in dem wir drinnen stecken, sowieso niemals bereinigt werden.

 

Die Menschen der Gesellschaften werden nun diese Kollateralschäden einer unfreien 

und staatsgebundenen Wissenschaft am Beispiel –

und wirklich nur zum Beispiel –

dieser „Coronakrise“ auslöffeln müssen. Sie werden die Konsequenzen einer Ablehnung der sozialen Dreigliederung –

mehr zur Sozialen Dreigliederung siehe auch diese Suchhilfe –  Ich kann ja in einem Artikel nicht immer alles wiederholen, was hier auf Umkreis-Online in hunderten von Artikeln dargestellt worden ist. Also wen es interessiert – und nur die – können es dort nachlesen –

und neben vielen anderen Konsequenzen auch diese Ablehnung eines eigenständigen, freien, das heißt von Politik und Wirtschaft unabhängigen geistigen Lebens nun hautnah erleben und fühlen müssen, weil sie es in den letzten 100 Jahren –

der geistige Impuls der Sozialen Dreigliederung beging letztes Jahr seinen 100-jährigen Geburtstag –

nicht denken wollten. Nun dürfen sie es in den – leider sehr unangenehmen – Phänomenen erleben, fühlen, wahrnehmen. Auf diesem Wege wird dann schon noch irgendwann an dem Übel ein Bewusstsein für die Unmöglichkeit dieses alten Einheitsstaates erwachen, der Wissenschaft, Schulen, Ausbildungsstätten, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und das Rechtsleben alles weiterhin unter einem Rock halten möchte.

 

 

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Professor Hockertz beklagt angesichts der „Corona-Krise“ eigentlich das Fehlen eines freien Geisteslebens wurde am 30.03.2020 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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