Sarah Wagenknecht wünscht sich eine französische Protestkultur

 

von Ingo Hagel

 

Wagenknecht: Wir brauchen französische Protestkultur

Was ist an dem, was einige Franzosen da treiben, “Kultur”?

Mittlerweile haben diese „Kulturschaffenden“ sechs Gebäude und 112 Autos angezündet (bei 3:18).

Und warum brauchen die Deutschen französische Protestkultur, wenn sie doch überhaupt nichts haben, wofür sie protestieren wollen? –

Außer allerhöchstens diese sehr niedrig aufgehängte Forderung, weiterhin gut und gerne leben zu wollen, was die CDU nur allzu gerne im letzten Bundestagswahlkampf 2017 aufgriff. –

Natürlich kann man immer gegen alles Mögliche sein oder sogar auf der Straße protestieren. Aber es gibt nichts in den Köpfen der Deutschen, WOFÜR es sich zu protestieren lohnt. Das wäre natürlich die Soziale Dreigliederung (mehr dazu siehe zum Beispiel hier und hier und hier auf Umkreis-Online). Aber davon will – selbst in den unabhängigen Medien des Internets – Keiner etwas wissen. Und Sarah Wagenknecht auch nicht:

„Wir lassen uns viel zu viel von schlechten Regierungen gefallen.“

Was natürlich soviel heißt wie: Wenn wir dann mal wieder eine gute Regierung haben, ist wieder alles in Butter. So wird das alles nichts. Denn was wir brauchen, ist nicht eine gute Regierung, sondern drei gute Regierungen, d.h. Parlamente, nämlich eines für das Wirtschaftsleben, eines für das eigentliche politische, rechtliche Leben und eines für das Freie Geistesleben. Und alle mehr oder weniger unabhängig und souverän voneinander und nicht so hemmungslos in diesem überkommenen und völlig veralteten Einheitsstaat verfilzt.

Sarah Wagenknecht: „Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert.“ 

Und so werden dann wohl die Reichen, von denen Sahra Wagenknecht zutreffend spricht, über die Politik das Leben der Menschen immer weiter verschlechtern, bis diese sich dann endlich aufraffen, hoffentlich dann nicht nur

gegen eine Regierung der Reichen“, 

hoffentlich sich dann nicht zu diesen idiotischen, weil hirnlosen Tumulten in Frankreich aufraffen, sondern zu neuen geistigen Ideen über ein soziales Miteinander in einer modernen und dreigegliederten Gesellschaft.

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hier 

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Don‘t touch that!

 

 


Sarah Wagenknecht wünscht sich eine französische Protestkultur wurde am 02.12.2018 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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