Paul Craig Roberts zum 4. Juli: Können die Amerikaner der Täuschung entkommen?

05. Juli 2012

Der bekannte Autor Paul Craig Roberts, ehemaliger stellvertretender US-Finanzminister und Freiheitskämpfer, erinnert zu diesem nationalen Feiertag Amerikas in einem verdienstvollen Artikel an die Ungerechtigkeiten, die Amerika seit vielen Jahren in der Welt begeht, und die zu diesem Tag der Phrasen und der „heißen Luft“ wohl kaum in den vielen Reden erwähnt werden.

Paul Craig Roberts zu Paul Krugmans Notiz zu 9/11 – auch ein Blick auf den Zustand der amerikanischen Medienlandschaft

22. September 2011

Paul Craig Roberts hat sich an vielen Stellen gegen die Lügen der offiziellen Darstellung der Ereignisse von 9/11 gewandt. Vor kurzem veröffentlichte er einen Artikel, der sich auf eine Kolumne des bekannten Wirtschaftswissenschaftlers und Nobelpreisträgers Paul Krugmann in der New York Times zu 9/11 (mit dem Titel „Jahre der Scham“) bezog. Krugmann hatte sich darin am 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September kurz aber kritisch und eindeutig gegen die offiziellen Lügen dazu gewendet. Er wurde dafür daraufhin schärfstens angegriffen. Und obwohl Paul Craig Roberts nichts von Krugmanns wirtschaftlichen Positionen hält (er meint, dieser sei in veralteten Positionen einer Keynesianischen nachfrageorientierten Wirtschaftstheorie steckengeblieben), verteidigt er ihn und seinen Beitrag für die Wahrheit um die Hintergründe von 9/11 und fügt einige leidenschaftliche Bemerkungen zu diesem Thema hinzu. Da Paul Craig Roberts Artikel an vielen Stellen im Internet einzusehen ist, bis jetzt aber nicht übersetzt wurde, hier also die leicht gekürzte Übersetzung seiner Anmerkungen zu Paul Krugmanns Notiz, die einen aufschlussreichen Einblick in die amerikanische Medienlandschaft gibt.

Wir sind jetzt ein Imperium – Zum (Selbst-) Verständnis des politischen Kurses Amerikas auf der Schwelle zu einem dritten Weltkrieg

08. Juli 2011

Karl Rove, dem Berater von George W. Bush wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wir sind nun ein Imperium, und wenn wir handeln, schaffen wir unsere eigenen Realität. Und während ihr diese Realität studiert – verständnisvoll, von mir aus – handeln wir wieder, und schaffen andere neue Realitäten. die ihr auch studieren könnt, und auf diese Weise werden sich die Dinge regeln. Wir sind die Akteure der Geschichte …. und Euch, Euch allen wird nur übrig bleiben, das zu studieren, was wir tun.““

Diese Aussage beschreibt präzise nicht nur „den Kern von Bushs Präsidentschaft“ sondern auch seines Nachfolgers Barack Obama – wie überhaupt das seit langer Zeit bestehende Verhältnis der herrschenden Kreise Amerikas (sehr wohl zu unterscheiden von „den Amerikanern“; mit vielen von ihnen hatte ich in meinem Leben herzliche Begegnungen und wunderbare Freundschaften!) zur Welt. Dieses nimmt jedoch immer abstrusere und willkürliche Züge an – eben ganz im Sinne des oben angeführten Zitates. Hier ein Versuch einer Charakterisierung der politischen Linie des herrschenden Amerikas an ausgewählten Phänomenen.