Siemens-Personalvorstand: Rassismus darf nicht toleriert werden

 

von Ingo Hagel 

 

Rassismus darf nicht toleriert werden. 

Das stand da dick und fett als Titel eines Interviews in der FAZ mit dem Siemens-Personalvorstand Janina Kugel. Einverstanden. Geht natürlich klar. Aber was ist Rassismus? Und wieso und wo soll der ein Problem hier in Deutschland darstellen? Ich suche und suche und suche nach einer Antwort in dem Interview. Nichts. Es wird also mal wieder mit Phrasen um sich geworfen, bei denen jeder sich das denken darf, was er sich beim Pellen seines Frühstückseis so gerade eben noch denken kann.

 

In der Print-Ausgabe des Artikels wird „Janina Kugel, Jahrgang 1970“, unter ihrem Foto mit dem Satz zitiert: 

„Aus unserer Geschichte in Deutschland ergibt sich die Verpflichtung, dass sich bestimmte Dinge nicht wiederholen dürfen.“

Ausführlich und mit Blick auf die AfD las sich das dann – auf dem ziemlich holzhaltigen Papier der Printausgabe – so. Die FAS fragte Janina Kugel scheinheilig (Hervorhebung IH):

Ihr Vorstandschef Joe Kaeser hat sich als schärfster AfD-Kritiker unter Deutschlands Managern hervorgetan. Ist das neue Konzernstrategie?

Anmerkung IH: Die FAS insinuiert also, dass die alte „Konzernstrategie“ in einem Liebäugeln mit der AfD bestanden hat, und das – jetzt endlich – der lange erforderliche Umschwung stattgefunden hat, auf den Deutschland gewartet hat?

Janina Kugel: Dazu braucht es keine neue Strategie. Das ist eine Frage der Haltung. Wir sprachen schon lange von Diversity, und damit meine ich nie nur Geschlecht oder sexuelle Orientierung. Auch wegen Herkunft, Aussehen, Alter, Religion darf niemand diskriminiert werden. Diese Werte halten wir bei Siemens hoch. Und diese Werte sollten wir grundsätzlich alle hochhalten. Dazu kommt dann noch, dass sich aus unserer Geschichte in Deutschland eine Verpflichtung ergibt, dass sich bestimmte Dinge nicht wiederholen dürfen. Meine Meinung dazu ist klar: Rassismus darf nicht toleriert oder verniedlicht werden, sondern muss entschieden angegangen werden. 

Was sind das nur für Unverschämtheiten, die Frau Kugel da loslässt. 

Hält sie die Deutschen für lauter kleine Nazis –

man könnte auch darüber diskutieren, ob die Deutschen in ihrer den Geist verleugnenden –

mehr zur eminent spirituellen Sozialen Dreigliederung siehe zum Beispiel hier und hier und hier auf Umkreis-Online –

fröhlichen und gemütsvollen Art nicht genauso gut als lauter kleine Bolschewisten bezeichnet werden könnten –

die ermahnt werden müssen:

Dazu kommt dann noch, dass sich aus unserer Geschichte in Deutschland eine Verpflichtung ergibt, dass sich bestimmte Dinge nicht wiederholen dürfen.

Ich frage mich, ob sich diese „bestimmten Dinge“ allen Ernstes etwa nur

aus unserer Geschichte in Deutschland

ergeben, oder ob sie nicht schlichtweg völlig selbstverständlich sind? Leben wir immer noch im Dritten Reich, dass man die Deutschen immer wieder an diese Abscheulichkeiten erinnern muss, als ob sie diese selber begangen hätten? Oder noch anders gefragt: Wäre

unsere Geschichte in Deutschland

anders verlaufen, dann würde sich also die Verpflichtung, dass sich diese

bestimmten Dinge nicht wiederholen dürfen, 

etwa nicht ergeben?

 

Weiter dürften viele Leser sich gefragt haben, ob es denn für Frau Kugel irgendeine Veranlassung gibt, 

angesichts irgendwelcher Vorgänge im heutigen Deutschland diesen verklausulierten verbalen Blödsinn einer Gefahr dieser „bestimmten Dinge“ abzusondern?

Auf der anderen Seite leben wir –

noch? – siehe dazu auch hier:

Wenn man all die Mängel zusammennimmt, wenn man bedenkt, dass nur ein winziger Prozentsatz der Verbrecher einer Haftstrafe zugeführt wird, dass das Recht in weiten Bereichen nicht durchgesetzt wird, dass Politiker ungestraft das Recht brechen können, dann muss man sogar zum Schluss kommen, dass uns nur noch wenig von der Anarchie trennt. Was wir „Rechtsstaat“ nennen, ist nur noch abblätternder Putz auf den Mauern eines Willkürsystems. Das ist politisch gewollt, denn prinzipiell ist klar, was zu tun wäre, um das zu ändern. 

in einem Rechtsstaat. Und in einem solchen darf die Rechtsgemeinschaft, das Volk –

(Vorsicht: „Volk“ ist ein rechtsradikaler Kampfbegriff)

aus ihrem Rechtsempfinden heraus darüber entscheiden –

so es denn gefragt wird, wird es aber nicht –

ob, und unter welchen Umständen wie viele Menschen aus anderen Ländern es denn in seinem Land unter bestimmten Umständen und gegebenenfalls für mehr oder weniger lange Zeit gerne aufnehmen möchte.

Jedoch die politischen Aktivitäten, die sich aus einem bestimmten Rechtsempfinden in einem Rechtsstaat ergeben, als Rassismus zu bezeichnen, sind im einzelnen individuellen Falle doch wohl nur als Verfall des Verstandes beziehungsweise in der Version der staatlichen Masche, die gestrickt wird, als Propaganda zu bezeichnen.

 

 

Und sind es nicht viel eher diejenigen „bestimmten Dinge“, zu denen unsere „Goldstücke“ – 

Martin Schulz: „Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“

von denen erschreckend viele leider aber schlichtweg kriminelle „Goldstücke“ sind (Anmerkung IH) –

Anlass zur Sorge –

und zum grundgesetzlich verbrieften Recht auf politischen Widerstand –

geben, und zwar nicht nur, weil Hundertausende von ihnen mittlerweile einfach abgetaucht sind:

Inzwischen sollen in Deutschland über 450.000 Migranten abgetaucht sein. Die Polizei weiß nicht, wo sie sich aufhalten. Nach ihnen soll angeblich gefahndet werden. Die Zahlen wurden von der Bundesregierung auf Anfrage der AfD herausgegeben. 

(böse, böse AfD, wegen solcher Kleinigkeiten einfach öffentlichkeitswirksam nachzufragen; einfach nur ekelhaft eitel und egoistisch, dazu staatszersetzend und natürlich ganz klar rassistisch; Anmerkung IH)

Die Partei bezeichnet die Situation als „totale Überforderung der Sicherheitsbehörden“. Insgesamt sollen über 640.000 verschwunden sein. Die 450.000 Migranten sollen von der Polizei zur Festnahme, Abschiebung oder zur Feststellung des aktuellen Aufenthaltsorts ausgeschrieben sein. –

Leider werden die Taten und das Verhalten dieser „Goldstücke“ seit Jahren nur von den verdienstvollen unabhängigen Medien des Internets –

dagegen nicht oder völlig unzureichend und unangemessen von den Maso-Sado-MSM-Mainstream-Medien hier in „diesem Staat“ verhandelt – das heißt also unter den Tisch gekehrt –

was viele Deutsche zum Widerstand –

nicht gegen „diesen Staat“

aber als legitime Teilnehmer dieses Rechtsstaates gegen die Unrechtsverhältnisse „dieses Staates“ aufrufen.

 

In Schweden musste sich jetzt aufgrund des allgegenwärtigen europäischen „Rassismus“ unbedingt auch eine Widerstandsbewegung der Migranten gründen. 

Also der Wochenblick meldet nun, dass im schwedischen Malmö die Migranten eine „Widerstandsbewegung” gegründet hätten. 

Widerstand? Man geht in ein fremdes Land, wird dort als Gast aufgenommen, und anstatt mal „Danke” zu sagen oder sich mal an irgendeiner Arbeit zu beteiligen, galoppiert die Kriminalität und sie gründen einen Widerstand gegen die Gastgeber.  

Na klar, wir wissen ja, dass besonders die Schweden samt und sonders Rassisten sind, da sie ihre Frauen mit bunten Bändchen markieren, damit die armen, einsamen Migranten sie nicht anfassen sollen. Siehe hierzu auch die beliebte Rubrik Schweden und deren Zukunft hier auf Umkreis-Online.

 

Der Herr, der im Deutschen Bundestag als dessen Präsident – 

aufs Altenteil abgeschoben worden ist, hält

Massenabschiebungen angesichts der bestehenden Probleme bei Einzelabschiebungen für undurchführbar und plädiert dafür, die Zuwanderer stattdessen zu integrieren.  …  Faktisch spricht er sich damit für die Totalaufgabe des Rechtsstaats aus – und für die Ignoranz gegenüber bestehenden Gesetzen. 

De facto plädiert er damit für eine

„zeitnahe und bedingungslose Beseitigung des Rechtsstaates“ 

Ich nehme an, für Frau Kugel geht dieser Vorschlag klar und das ist – natürlich ganz im Gegensatz zu „Rassismus“ – zu „tolerieren“

Und wenn sich dann bei den Menschen „dieses Staates“, 

die sich von ihrer Regierung –

von der immer mal auch nicht als von den Volksvertretern, sondern als den „Volkszertretern“ zu lesen ist –

in ihrem Rechtsempfinden nicht mehr wahrgenommen fühlen, wenn sich dann also bei den Menschen „dieses Staates“, deren Rechtsbewusstsein sich meldet, weil sie ihre Rechtsverhältnisse untereinander doch in ganz anderer Weise gerne regeln möchten, als es deren dekadente Führungsklasse will, dann wird das von irgendwelchen Personalvorständen als „Rassismus“ gebrandmarkt. 

Und wenn sich dann aufgrund dieser administrativen und gegen das Volk gerichteten Schändlichkeiten 

das Rechtsempfinden der Menschen in einer derartigen Zustimmung äußert, dass sich sogar eine neue Partei bildet, deren Popularität die gesamte deutsche Parteienlandschaft durcheinanderwirft, –

wie immer mal wieder gesagt: Ich bin Dreigliederer (mehr zur Sozialen Dreigliederung zum Beispiel hier und hier und hier auf Umkreis-Online), halte daher nichts von Parteien, und nenne und achte daher die AfD als das, was sie wirklich ist: nämlich eine Volksabstimmungspartei – werde aber selbstverständlich bei dem nächsten Urnenbegräbnis (Wahlschein in Wahlurne) dieser Volksabstimmunggruppierung meine Stimme geben – das muss man alles erst mal zusammenbekommen, nicht wahr?

dann wird diese schärfstens kritisiert, –

wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung von Siemens Vorstandschef Joe Kaeser berichtete –

oder der Bundesinnenminister Horst Seehofer behauptet, sie würde sich „gegen diesen Staat“ stellen oder wollten diesen „zersetzen“. Was für ein Schmarren.

 

Frau Kugel mag ja vielleicht als Siemens-Personalvorstand eine ganz passable Figur abgeben – 

das soll ihre Firma entscheiden – und ihre politischen Ansichten und Meinungen seien ihr unbenommen, aber sich einen angemessenen Eindruck davon zu verschaffen, was hier in Deutschland wirklich los ist, und wie hier mit dem „Personal“ –

steht jedenfalls so im Personalausweis –

in „diesem Staat“  von den Regierenden umgegangen wird, darüber schiebt dieser Siemens-Personalvorstand dann wohl doch eine sehr ruhige Kugel.

 

Frau Kugel sagte mit Blick auf die heutigen Leistungsanforderungen von Mitarbeitern:

Wir bekommen es mit immer mehr Daten zu tun. Sie zu analysieren und einzuordnen, diese Kompetenz müssen wir uns für die Zukunft aneignen.

Dass sie diese Kompetenz selber besitzt mit Blick auf die Daten darüber, was hier in Deutschland und in „diesem Staat“ vorgeht und was mit diesem getrieben wird, davon vermittelt sie in diesem Interview nicht den Hauch eines Verständnisses.

 

 

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Siemens-Personalvorstand: Rassismus darf nicht toleriert werden wurde am 08.10.2018 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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