15.05.2017

Der Arbeiter darf von der Wirtschaft nicht als Kostenfaktor einsortiert werden

Uli Gellermann von der Rationalgalerie hat da nach dem Versagen und der Klatsche, die die SPD in der NRW-Wahl einstecken musste, etwas sehr Wichtiges am Wickel.
16.11.2016

Hartz IV: Es geht einfach darum, Lohnabhängige zu knechten, zu entmündigen und als ein Heer billigster Arbeitskräfte den profitierenden Privatunternehmen verfügbar zu machen.

02.11.2016

Flüchtlinge: Warum die Wirtschaft damals den Kurs der Regierung unterstützte – Aufklärer in Deutschland im Widerstand und im Untergrund

Vor einer Weile hatte ich ein interessantes Gespräch mit jemandem aus der deutschen Verwaltung.
20.10.2016

Aufhebung der Preisbindungen nach den rezeptpflichtigen Medikamenten nun auch bei Büchern?

Bricht nun das Konsumentenparadies an?
18.05.2016

Selbstverständlich können sich einem bei Sigmar Gabriel die Nackenhaare sträuben

Ob als Arbeiterführer oder anderer Führer. Aber das ist auch gar nicht das Wichtige heute, dass die Arbeiter einen neuen - und diesmal vielleicht „guten“ - Führer bekommen. Die Arbeiter müssten eigentlich längst gelernt haben, sich selber zu führen.
24.04.2016

VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch ließ sich durch einen Trick 20 Millionen Euro an Bonus garantieren

Der eigentliche Trick liegt aber ganz woanders. Und der vollzieht sich täglich, monatlich, jährlich aufs Neue.
25.01.2016

Wirtschaft will Bedingungsloses Grundeinkommen – Im Zuge der industriellen Revolution geht es nun dem Mittelstand an den Kragen

Der Sozialstaat alter Ordnung wird wohl abgeschafft werden. 
18.12.2015

Christoph Hörstels Partei Deutsche Mitte kann sich nicht entscheiden zwischen der Dreigliederung Rudolf Steiners und der Viergliederung nach Johannes Heinrichs

Christopher Hörstel schreibt gerade in einem Artikel zu der von ihm gegründeten Partei „Deutsche Mitte“: ....
24.05.2015

Es grummelt im sozialen Karton

Nicht so sehr, weil die "übers Ohr Gehauenen" aufbegehren, sondern auch, weil die moderne Produktion Veränderungen notwendig machen wird.
01.05.2015

Rudolf Steiner: Der wirtschaftlich Schwache wird betrogen – Zum Abscheu des Arbeiters davor, seine Arbeitskraft dem Arbeitgeber so verkaufen zu müssen, wie man auf dem Markt Waren verkauft – Die menschliche Arbeitskraft muss daher des Warencharakters entkleidet werden, indem sie aus dem Wirtschaftsprozess herausgenommen wird

Rudolf Steiners Beitrag auch zum 1. Mai 2015. Alles hoch aktuell!
13.04.2015

Prekär ins Rentenalter – Auf Deutschland rollt eine Welle der Altersarmut zu

Dieser ganze jecke (weil verlogene) Unsinn einer Rente, die man nur erhält aus dem, was man (angeblich selber) so und so lange und so und so viel eingezahlt hat ....
10.02.2015

Retro und wirtschaftsschädlich: Gewerkschaften kämpfen gegen Stellenabbau bei Siemens

Die Gewerkschaften pochen auf einen Versorgungsplatz der Leute in der Wirtschaft, in diesem Falle bei Siemens. Das ist zum Scheitern verurteilt. Die Arbeitnehmerschaft sollte erkennen, dass sie vor altmodische Thesen gespannt wird. - Das heißt natürlich nicht, dass es keine sozialen Forderungen gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.
03.01.2015

Mittelstand von Fachkräftemangel bedroht – Ist das ernst gemeint?

Zahlt den Menschen ordentliche Gehälter für ihre Arbeit, und Ihr werdet sehen, dass Ihr Euch vor Bewerbern nicht werdet retten können. Und gebt neuen sozialen Ideen eine Chance.
03.09.2014

Verdient man sein Geld wirklich selbst?

Eine gängige Auffassung - und doch wird dadurch auf Dauer nicht nur der demokratische Sozialstaat sondern überhaupt die soziale Gemeinschaft zerstört. Wie kann dies verhindert werden?
30.08.2014

Wirtschaft umgeht immer wieder Tarifverträge – Das Beispiel Edeka – Arbeit darf keine Ware mehr sein – Teilungsvertrag statt Versklavung der menschlichen Arbeitskraft

Das ausbeuterische Wirtschaftslebens weiß, wie Tarifverträge zu umgehen und Löhne zu drücken sind. Und alles ist selbstverständlich völlig legal. Die Zeiten sind ernst, und sie werden immer ernster werden, wenn man nicht zu Gedanken kommt, die das Krebsgeschwür einer durch ein fehlendes eigenständiges Rechtsleben ungehemmt wuchernden Wirtschaft regulieren können.
25.03.2014

Die Piloten streiken für Schmerzensgeld, weil sie nicht Wirtschaftsingenieure werden durften – Die absurden Argumente zeigen den Tiefpunkt der sozialen Debatte – Ohne neue Ideen nur immer weiter soziales Chaos

Bis zu 260.000 € verdienen die Piloten im Jahr und streiken für noch mehr Geld. Mal wieder werden Gehaltsansprüche aufgrund von Intelligenz und nicht aus menschlichen Gesichtspunkten heraus geltend gemacht. Das alles ist dinosauriermäßig überholt und wird daher immer weiter in die Ungerechtigkeit und ins soziale Chaos führen. Es müssen zeitgemäße Ideen zum gegenseitigen Umgang der Menschen im Wirtschaftsleben ergriffen werden.
07.08.2013

Millionenvergütungen für (geschasste) Manager – Daneben schneiden die Arbeiter in den deutschen Schlachthöfen für 1,3 Cent je Schwein deren Koteletts heraus – Der alte Arbeits- und Tarifvertrag muss durch etwas wirklich Modernes ersetzt werden

Die Betriebe und Unternehmen werden als Steinbruch zur Selbstbereicherung benutzt. Der Arbeiter wird betrogen. Kommen muss eine gerechte Teilung der von allen gemeinsam erzeugten Waren. Die entsprechenden Teilungsverträge dazu müssen aus dem Wirtschaftsleben ausgelagert werden, soll Gerechtigkeit entstehen.
02.02.2013

Linke will 100-Prozent-Steuer für Spitzengehälter – Damit würde die arbeitende Bevölkerung aber nur ein zweites Mal betrogen, nur diesmal nicht vom Unternehmer, sondern vom Staat

Was die Linke sowie alle sozialdemokratischen, grünen und sonstigen Klüngelgruppen der deutschen Einheitspartei CDUCSUSPDGRÜNEFDP in dieser Diskussion um Spitzensteuersätze vergessen, ist folgendes: Nicht dem Staat stehen die Einkommen der Reichen zu, deren man mit einer solchen Steuer habhaft werden will, sondern allen Arbeitenden innerhalb einer Firma, die dieses Einkommen erwirtschaftet haben. Die Frage ist aber, wie dieser Firmengewinn innerhalb der Mitarbeiter (und nicht innerhalb des Staates) verteilt wird. .... Denn man übersieht dabei, dass eine solche Gesetzgebung den Arbeiter wiederum bestehlen würde. Hat bis dahin der Unternehmer die Geringverdiener bestohlen, so bestiehlt nun der Staat mit seinem Spitzensteuersatz die Arbeiter - und tut nichts, um deren Verhältnisse zu ändern!
16.02.2012

Regierung lehnt Mindestlohn gegen die breite Zustimmung des Volkes ab – Aber darum geht es nicht – Sondern menschliche Arbeitskraft darf nicht mehr wie eine Ware verkauft werden müssen – Denn die Menschheit ist im Wirtschaftlichen eine Familie

Vor kurzem hat sich die Bundesregierung – wieder mal –gegen die Einführung eines allgemeinverbindlichen gesetzlichen Mindestlohns entschieden. Das ist ersteinmal eine Schande. Aber selbst wenn diesem Gesetz zugestimmt worden wäre, so wäre der angestrebte Mindestlohn ja nur das Hinwerfen eines Brotkrümels an eine bestimmte besonders schlecht behandelte Gruppe der arbeitenden Bevölkerung. Kommen muss etwas ganz anderes, wenn man wirklich in einem modernen Sinne sozial sein will. Denn so wichtig es ist, dass jemand durch seine Arbeit ein menschenwürdiges Leben ermöglichen kann, so anachronistisch und völlig überholt ist diese gesamte Diskussion um Löhne – egal ob dieser Lohn nun höher oder niedriger liegt – und ebenso veraltet sind die ganzen Ansätze zur Lösung dieser Frage, inklusive derjenigen über einen Mindestlohn. Was kommen muss, ist etwas ganz anderes.
07.10.2010

Alnatura und die Lohnfrage im „anthroposophischen Unternehmertum“

Ende März 2010 erhielt Götz Rehn, „Gründer, Geschäftsführer und alleiniger Eigentümer von Alnatura“ in der taz unter der Überschrift „Ein Ökokapitalist sahnt ab“ negative Schlagzeilen wegen der untertariflichen Bezahlung der Angestellten seiner Bio-Supermarktkette. .... Viele bekannte Medien berichteten über die Lohnproblematik bei Alnatura. ... Nach drei Tagen Medienbeschuss lenkte Alnatura ein und versprach, künftig allen Mitarbeitern mindestens Tariflöhne zu zahlen. ... Mit der Meldung von Alnatura, dass nun kein Mitarbeiter mehr unter Tarif bezahlt wird, ist das Problem der Lohnfrage jedoch nicht im Sinne eines „anthroposophischen Unternehmertums“ gelöst, wenn man damit den Sozialgedanken Rudolf Steiners meint. Dort geht es stattdessen um die Verteilung des gemeinsam von „Arbeitsleitern und Arbeitsleistern“ erwirtschafteten Erlöses durch einen Teilungsvertrag.