Wir sind die Roboter!

 

von Ingo Hagel 

 

Cleaning Time | Tokyo tests disinfection robot in fight against #COVID19 

 

 

Der Sender RT verplempert mal wieder russische Steuergelder mit unkritischen „Cleaning Time„-Bildchen und -Überschriften. Denn für einen Kanal der unabhängigen Medien des Internets gibt es keinen „Kampf gegen COVID-19„. Es gibt nur einen Kampf gegen diejenigen Kreise, die versuchen mit COVID-19

siehe zu dieser grandiosen Verarschung und Haltet-Bloß-Die-Schnauze-Maulkorb-Mund-Nasenschutz-Aktion –

vielleicht und nur bei Bedarf –

auch die unendlichen Einträge in den betreffenden Monaten dieser „Seuche“ hier auf der Seite Zum Zeitgeschehen –

ihr eigenes strategisches Süppchen zu kochen. Ich erwarte mit Blick auf diese Dinge eigentlich auch von RT sehr viel durchdachtere Überschriften.

Und man könnte sich ja auch mal fragen, warum ein solch blöder Roboter für solch eine absolut bescheuerte Aufgabe überhaupt entwickelt worden ist, warum man dafür  Entwicklungs-Gelder gegeben hat? Was Einen natürlich mal wieder zu der Frage führen könnte, Wer denn in Zukunft bestimmen wird, für welche Dinge und Produkte Entwicklungsgelder ausgegeben werden sollen.

Und man könnte sich auch fragen, was diese Roboter denn in Zukunft noch alles Nettes werden versprühen können, vielleicht um die Menschen weiterhin in einem Zustand der geistigen Lethargie zu halten. Alle werden dann denken:

Huch! Da ist ja wieder dieser süße COVID-19-Saugroboter! 

 

Aber spinnen wir dieses spinnige Corona-Saug/Sprüh-Roboter-Spinnennetz noch ein bisschen weiter – 

denn von Nichts kommt ja Nichts. Hermann Ploppa hat dazu einen verdienstvollen Artikel geliefert:

The Great Reset – Corona als Schrittmacher der 4. Industriellen Revolution 

Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt, warum die einschneidenden Beschränkungen unserer Entfaltungsmöglichkeiten durch das Corona-Regime auch dann immer noch fortdauern, wenn die Pandemie längst überstanden ist.  …  Sollen wir hier noch an Zufälle glauben? An Missmanagement? Wohl kaum. Allzu zielgenau werden alle Entfaltungsmöglichkeiten des gesellschaftlichen Mittelbaus, also: gewerblicher Mittelstand, öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Wirtschaft behindert.  …  wir sind Zeugen einer gigantischen, schockartigen Umwälzung der Welt wie wir sie kennen, hin zu einer Neuordnung von dystopischen Ausmaßen. Ein Akt der „schöpferischen Zerstörung“. Also, die rücksichtslose Vernichtung von durchaus intakten Strukturen zugunsten der Errichtung neuer, zunehmend zentralisierter und inhumaner Strukturen. 

 

Und warum ist das alles so? 

Weil in dieser Gut-Und-Gerne-Leben-Gesellschaft hier in Bad Deutschburg nirgendwo, auch unter den sogenannten „Eliten“ –

ich schreibe diese ja hier auf Umkreis-Online seit Jahr und Tag aus bestimmten Gründen nur in Anführungszeichen –

und In-Den-Niedergang-Führungskräften in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und so weiter und so fort irgend jemand da ist, der erstens weiß, wo es lang gehen muss, und der zweitens die Schnauze aufmacht.

Das sagt nicht dieser missgünstige, krummbeinige, gichtige Autor des Umkreis-Institutes, sondern das sagt der wohlgenährte Chef des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab –

siehe dazu auch diesen Artikel hier auf Umkreis-Online –

der sich in einem Buch zu dieser vierten industriellen Revolution geäußert hat :

“Erstens spüre ich, dass das erforderliche Niveau der Führerschaft und des Verständnisses von den Veränderungen, die anstehen, unter allen Akteuren sehr gering ist im Verhältnis zu der Notwendigkeit unsere wirtschaftlichen, sozialen und politischen Systeme neu zu überdenken, um auf die vierte industrielle Revolution zu reagieren. Daraus ergibt sich sowohl auf der nationalen wie auch auf dem globalen Ebene, dass der geeignete institutionelle Rahmen, um die Verbreitung der Innovationen zu bewerkstelligen und die Verwerfungen abzumildern, im besten Falle ungeeignet und im schlimmsten Fall überhaupt nicht vorhanden ist.“

 

Ich finde, Klaus Schwab hat mit Blick auf diesen Mangel hinsichtlich eines

erforderlichen Niveasu der Führerschaft und des Verständnisses von den Veränderungen, die anstehen,

verdammt recht. Aber so geht das nun einmal, wenn Keiner – inklusive Klaus Schwab – sich für die Soziale Dreigliederung interessiert.

Zur Sozialen Dreigliederung siehe hier auf Umkreis-Online – vielleicht und nur bei Bedarf – diese Suchhilfe.

 

Hermann Ploppa sieht eine

erzwungene Duldungsstarre unserer Zivilisation durch das Corona-Regime … 

Nun ja, wenn diese Gesellschaft keine anderen Ideen hat, einen

wahrgenommenen Entwicklungsrückstand in der Vierten Industriellen Revolution gegenüber China im Hauruckverfahren aufzuholen,

dann muss das wohl so auf diese Art laufen.

Ist es überhaupt möglich, eine gänzlich paralysierte und völlig ahnungslose Öffentlichkeit zu wecken? 

fragt Hermann Ploppa – und charakterisiert damit auch den mentalen Zustand unserer Gesellschaft.

 

Aber selbst der verdienstvolle Hermann Ploppa ist mit Blick auf das, was wir hier „Demokratie“ nennen, 

doch irgendwie auf einer sehr falschen Spur:

Wir müssen uns überhaupt erst einmal wieder klar werden, was wir wollen. Woher wir eigentlich kamen. Also: wir kamen aus einer Welt, in der die Demokratie hochgehalten wurde. 

Glaubt er das wirklich, dass wir aus einer Welt kommen,

in der die Demokratie hochgehalten wurde?

Liegt in dieser Illusion – nur zum Beispiel – nicht gerade der Grund für das ganze Elend, in dem wir uns befinden? Geht es nicht viel eher darum, dass wir uns darüber klar werden müssen, dass eine wirkliche Demokratie erst noch zu entwickeln sein wird. Und zwar nur auf dem Gebiete des politischen Lebens, weil es zum Beispiel auf dem Gebiete des freien Geisteslebens niemals eine Demokratie geben kann. Denn über geistige Angelegenheiten wird man nicht demokratisch abstimmen können – darüber wird es nur freie Einsicht geben können. Ich habe darüber oft hier auf der Seite Umkreis-Online in der Rubrik freies Geistesleben geschrieben.

Wie gesagt, gibt es zu dieser Sozialen Dreigliederung – vielleicht und nur bei Bedarf – diese Suchhilfe.

 

Rudolf Steiner sagte vor bereits 100 Jahren, dass alle diese Entwicklungen damit zusammenhängen, 

dass auch in dieser sichtbaren Welt der Kampf zwischen Materialismus und Spiritualismus gekämpft wird:

Dieser Kampf muss ausgefochten werden. Verschiedene Formen wird er annehmen, aber er muss ausgefochten werden, weil die Menschen all das werden ertragen lernen müssen, was notwendig ist zu ertragen, um sich die spirituelle Weltanschauung für den sechsten nachatlantischen Zeitraum zu erwerben.

Rudolf Steiner wies auch auf die geistigen Leistungen von Karl Christian Planck (1819-1880) hin, die, wenn sie in der Gesellschaft damals aufgenommen worden und fruchtbar geworden wären, den Ersten Weltkrieg hätten verhindern können:

Wenn dazumal irgend jemand sich gefunden hätte, der mit Verständnis dasjenige in die Praxis des sozialen Lebens umgesetzt hätte, was der Mann Großes an Ideen, an wirklichkeitsfreundlichen Ideen geleistet hat, dann – ich sage nicht zuviel – wären wahrscheinlich diese Leiden, die jetzt die Menschheit trägt, nicht über die Menschheit gekommen, die ja doch zum großen Teile damit zusammenhängen, dass die Menschheit in einer ganz falschen sozialen Struktur drinnenlebt.

Genau so kann man wohl stark vermuten, dass ein Zweiter Weltkrieg nicht entstanden wäre, beziehungsweise dass sich all diese Kämpfe zwischen Materialismus und Spiritualismus sehr viel milder ausleben würden, wenn damals vor weit über 100 Jahren die Anregungen Rudolf Steiners auch zur Sozialen Dreigliederung sowie für eine Erneuerung – nicht nur einer geistigen – Wissenschaft Verständnis gefunden hätten. Nun, das ist alles nicht gekommen, und wir stecken nun in besagten Umwälzungen drin, die gar nicht besser werden können, wenn sich die Menschen nicht mit Blick auf diesen Spiritualismus, das heißt eine Überwindung des Materialismus, auch im Sozialen, anstrengen wollen.

Denn nur durch das Umfassende der Geisteswissenschaft – das muss verstanden werden – ist eine Heilung möglich für dasjenige, was in der Kultur unserer Zeit lebt.

 

 

 

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Falls Ihnen dieser Artikel jedoch unverständlich, unangebracht, spinnig oder sogar „esoterisch“ vorkommt, gibt es vorerst wohl nur eines: 

Don‘t touch that!

 


Wir sind die Roboter! wurde am 22.06.2020 unter Zum Zeitgeschehen veröffentlicht.

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